Pflegeanleitung für Tigerlotus
Nymphaea lotus (syn. N. zenkeri) · Nymphaeaceae
Tigerlotus (Nymphaea lotus (syn. N. zenkeri)) ist eine Wasserpflanze. Sie gehört zur Familie Nymphaeaceae. Stammt aus Tropisches und südliches Afrika, Madagaskar und Ägypten (Aquarienbestände meist aus Westafrika) – Seen und periodische Gewässer. Roter und grüner Tigerlotus sind Farbformen derselben Art. Lichtbedarf: mittel. Wassertemperatur: 22°C – 28°C. pH: 6.0 – 8.0. Schwierigkeit: Einfach (die größte Herausforderung ist ihre Größe). Wachstum: schnell (sobald angewachsen).
Wie pflegt man Tigerlotus?
| Licht | Mittel (toleriert Schwachlicht, doch mittleres bis starkes Licht zusammen mit Eisen sorgt für das kräftigste Rot, eine ausgeprägtere Fleckung und weniger Schwimmblätter) |
|---|---|
| CO₂ | Hilfreich, nicht zwingend erforderlich |
| Temperatur | 22°C – 28°C |
| pH | 6.0 – 8.0 |
| Platzierung | Mittelgrund bis Hintergrund, als Solitärpflanze und Blickfang in großen Becken |
| Wachstum | Schnell (sobald angewachsen) |
| Schwierigkeit | Einfach (die größte Herausforderung ist ihre Größe) |
| Familie | Nymphaeaceae |
Wie schneidet und vermehrt man Tigerlotus?
Stängel von Schwimmblättern direkt an der Basis abschneiden, wenn die Pflanze rein submers wachsen soll – konsequentes Entfernen von Beginn an fördert eine buschigere Unterwasserrosette; Blätter, die die Oberfläche erreichen, rechtzeitig entfernen, damit sie darunter liegende Pflanzen nicht beschatten. Vermehrung über Tochterknollen an Ausläufern (abtrennen, sobald sie bewurzelt sind) oder über Samen, wenn man Schwimmblätter wachsen lässt, damit sie blüht; das Teilen der Mutterknolle ist möglich, aber riskant.
Welche Probleme können bei Tigerlotus auftreten?
Vollständiger Blattverlust, sodass nur die Knolle übrig bleibt – eine Ruhephase, oft nach einem Kälteeinbruch oder Stress; eine weiche, faulende Knolle durch zu tiefes Einpflanzen; Schwimmblätter beschatten das Becken – natürliche Wuchsform, die durch schwaches Licht noch gefördert wird; Verdrängen anderer Pflanzen durch schnelles Wachstum und ein gewaltiges Wurzelsystem.
Wie behebt man Probleme bei Tigerlotus?
Die Knolle im Bodengrund belassen (oder feucht lagern) – sie treibt meist nach einem bis wenigen Monaten wieder aus; die Knolle nur zu einem Drittel bis zur Hälfte in den Bodengrund setzen, sodass die Oberseite und die Austriebe frei liegen; Schwimmblattstiele an der Basis abschneiden und die Beleuchtung erhöhen, um die Bildung von Schwimmblättern zu reduzieren; regelmäßig zurückschneiden und eventuell einen Pflanztopf verwenden, um die Wurzeln einzugrenzen. Düngetabletten (Root Tabs) neben die Knolle in den Bodengrund stecken und zusätzlich flüssigen Volldünger zugeben; zusätzliches Eisen intensiviert das Rot.
Woher stammt Tigerlotus?
Tropisches und südliches Afrika, Madagaskar und Ägypten (Aquarienbestände meist aus Westafrika) – Seen und periodische Gewässer. Roter und grüner Tigerlotus sind Farbformen derselben Art
Was sollte man vor dem Kauf von Tigerlotus wissen?
Außerhalb Afrikas eingebürgert (z. B. in Florida, Louisiana, Brasilien, Kolumbien). Pflanzen oder Knollen niemals in natürliche Gewässer einbringen.
Quellen
- Nymphaea lotus L. - World Checklist of Vascular Plants (WCVP, Royal Botanic Gardens Kew) via GBIF — Royal Botanic Gardens, Kew / GBIF
- Nymphaea zenkeri Gilg (synonym of Nymphaea lotus var. lotus) - WCVP via GBIF — Royal Botanic Gardens, Kew / GBIF
- Nymphaea lotus — Tropica Aquarium Plants
- Nymphaea lotus 'rot' — Flowgrow Aquatic Plant Database
- Nymphaea lotus 'grün' — Flowgrow Aquatic Plant Database
- How to Care for a Tiger Lotus (Nymphaea zenkeri) in Aquariums — Aquarium Co-Op
- Red Tiger Lotus Care Guide — Shrimp and Snail Breeder
- Nymphaea lotus — Wikipedia
- Súng sen — Wikipedia tiếng Việt
Pflegeangaben am 2026-09-23 mit diesen Quellen abgeglichen.
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