Pflegeanleitung für Eriocaulon cinereum (Pipewort)
Eriocaulon cinereum · Eriocaulaceae
Eriocaulon cinereum (Pipewort) (Eriocaulon cinereum) ist eine Wasserpflanze. Sie gehört zur Familie Eriocaulaceae. Stammt aus Sehr weit verbreitet: Afrika, Süd-, Südost- und Ostasien (einschließlich Vietnam) sowie das nördliche Australien; seichte, periodisch überflutete Böden, insbesondere Reisfelder. Lichtbedarf: hoch. Wassertemperatur: 20°C – 28°C. pH: 5.5 – 7.0. Schwierigkeit: Anspruchsvoll. Wachstum: langsam.
Wie pflegt man Eriocaulon cinereum (Pipewort)?
| Licht | Hoch (bei guter CO₂-Versorgung und starkem Licht kann sich das Zentrum der Rosette goldgelb färben) |
|---|---|
| CO₂ | Erforderlich |
| Temperatur | 20°C – 28°C |
| pH | 5.5 – 7.0 |
| Platzierung | Vordergrund – kleine Polsterrosetten |
| Wachstum | Langsam |
| Schwierigkeit | Anspruchsvoll |
| Familie | Eriocaulaceae |
Wie schneidet und vermehrt man Eriocaulon cinereum (Pipewort)?
Kein Rückschnitt der Blätter – lediglich absterbende äußere Blätter entfernen und Blütenstiele abschneiden, falls keine Blüten gewünscht sind. Vermehrung durch vorsichtiges Vereinzeln der Tochterrosetten (unter guten Bedingungen etwa monatlich möglich); ein Umpflanzen sollte vermieden werden, da die langen Wurzeln sehr empfindlich sind. Eriocaulon sp. 'Vietnam' – eine verwandte Handelsform, die höher wächst, leuchtend grüne Nadelblätter besitzt und als Mittelgrund-Akzent dient – wird ebenfalls geteilt und verträgt ein Beschneiden schlecht.
Welche Probleme können bei Eriocaulon cinereum (Pipewort) auftreten?
Blattschmelzen nach dem Einpflanzen, wenn in Gärtnereien emers kultivierte Pflanzen auf submersen Wuchs umstellen; Schwächung oder Absterben nach der Blüte, die sehr viel Kraft kostet (in der Natur verhält sie sich oft einjährig); Algenbelag auf der Rosette durch das langsame Wachstum unter starkem Licht.
Wie behebt man Probleme bei Eriocaulon cinereum (Pipewort)?
Tief in feinen, nährstoffreichen Aquasoil setzen, sodass die Wurzeln vollständig bedeckt sind; emers kultivierte Pflanzen können leicht schräg oder seitlich gelegt (mit einem Stein fixiert) werden, damit der Neuaustrieb nach oben wächst, ohne dass alte Blätter am Vegetationspunkt faulen; CO₂ konstant halten und auf die submersen Blätter warten. Nach der Blüte treibt sie mitunter an der Basis wieder aus – Tochterrosetten sicherheitshalber als Reserve vermehren. Nährstoffe und CO₂ ins Gleichgewicht bringen, Düngetabletten (Root Tabs) in den Bodengrund einbringen und Algenfresser einsetzen. Die meisten Quellen raten zu weichem, saurem Wasser, auch wenn Tropica angibt, dass diese Art besser mit mittelhartem Wasser zurechtkommt als die meisten anderen Vertreter der Gattung.
Woher stammt Eriocaulon cinereum (Pipewort)?
Sehr weit verbreitet: Afrika, Süd-, Südost- und Ostasien (einschließlich Vietnam) sowie das nördliche Australien; seichte, periodisch überflutete Böden, insbesondere Reisfelder
Quellen
- Eriocaulon cinereum R.Br. - World Checklist of Vascular Plants (WCVP, Royal Botanic Gardens Kew) via GBIF — Royal Botanic Gardens, Kew / GBIF
- Eriocaulon cinereum — Tropica Aquarium Plants
- Eriocaulon cinereum — Flowgrow Aquatic Plant Database
- Eriocaulon Cinereum Care Guide — Shrimp and Snail Breeder
- Eriocaulon sp. 'Vietnam' — Tropica Aquarium Plants
- Eriocaulon sp Vietnam Aquarium Plant — Buce Plant
Pflegeangaben am 2026-09-23 mit diesen Quellen abgeglichen.
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