Pflegeanleitung für Nestfarn
Asplenium nidus · Aspleniaceae
Nestfarn (Asplenium nidus) ist eine Terrarienpflanze. Sie gehört zur Familie Aspleniaceae. Stammt aus Tropen der Alten Welt: Südchina, Taiwan und Japan über Süd- und Südostasien bis Neuguinea, Nordost-Queensland und den Pazifikraum, dazu Ostafrika und Madagaskar; ein Epiphyt des Regenwalds, dessen trichterförmige Rosette herabfallendes Laub auffängt, das ihn mit Nährstoffen versorgt. Lichtbedarf: helles indirektes licht oder lichter schatten (ein nordfenster eignet sich gut); starke direkte sonne lässt die wedel vergilben und hemmt das wachstum. Wassertemperatur: 16°C – 21°C. pH: < 6. Schwierigkeit: Einfach. Wachstum: langsam.
Wie pflegt man Nestfarn?
| Licht | Helles indirektes Licht oder lichter Schatten (ein Nordfenster eignet sich gut); starke direkte Sonne lässt die Wedel vergilben und hemmt das Wachstum |
|---|---|
| CO₂ | Mäßige bis hohe Luftfeuchtigkeit; verträgt keine trockene Luft (keine Zahlenangaben in den Quellen) |
| Temperatur | 16°C – 21°C |
| pH | < 6 |
| Platzierung | GEEIGNET für geschlossene Terrarien, aber NUR für große Becken: Die kleinen Jugendwedel weichen mit der Zeit deutlich größeren Blättern (50–150 cm in der Natur), sodass er kleinen Behältern schnell entwächst. Am besten in großen Vivarien oder Paludarien aufgehoben – als Blickfang im Hintergrund oder epiphytisch in eine Spalte im Wurzelholz gesetzt. |
| Wachstum | Langsam |
| Schwierigkeit | Einfach |
| Familie | Aspleniaceae |
Wie schneidet und vermehrt man Nestfarn?
Abgestorbene oder beschädigte Wedel vorsichtig entfernen; behutsam handhaben, da die Wedel brüchig sind. Über Sporen vermehren (Aussaat bei ca. 21°C) oder durch Teilung.
Welche Probleme können bei Nestfarn auftreten?
Gelbe, verkümmerte Wedel durch direkte Sonne; Schildläuse, Wollläuse sowie Nackt- und Gehäuseschnecken; Blattflecken und Kümmerwuchs durch bakterielle Blattkrankheiten, Hitze oder Zugluft.
Wie behebt man Probleme bei Nestfarn?
Gleichmäßig feucht halten, aber niemals klatschnass; gehaltvolle, lockere, gut drainierte und saure Farnerde. Schädlinge von Hand absammeln und aggressive Insektizide vermeiden, da diese die zarten Wedel schädigen. Luftzirkulation verbessern und von Heizkörpern und Zugluft fernhalten; Mindesttemperatur 10°C. In der Wachstumszeit monatlich mit Flüssigdünger in halber Konzentration düngen.
Woher stammt Nestfarn?
Tropen der Alten Welt: Südchina, Taiwan und Japan über Süd- und Südostasien bis Neuguinea, Nordost-Queensland und den Pazifikraum, dazu Ostafrika und Madagaskar; ein Epiphyt des Regenwalds, dessen trichterförmige Rosette herabfallendes Laub auffängt, das ihn mit Nährstoffen versorgt
Was sollte man vor dem Kauf von Nestfarn wissen?
Nicht bei der ASPCA gelistet (die verwandte Art A. bulbiferum ist als ungiftig für Katzen und Hunde aufgeführt); keine Toxizitätsangaben in den herangezogenen Quellen. Viele im Handel als A. nidus angebotene Pflanzen sind in Wirklichkeit A. australasicum.
Quellen
- Asplenium nidus L. (GBIF backbone; distribution from WCVP/Kew) — GBIF / Kew World Checklist of Vascular Plants
- Asplenium nidus - bird's nest fern — Royal Horticultural Society
- Asplenium nidus — NC State Extension Gardener Plant Toolbox
- Asplenium nidus — Wikipedia
- Fantastic Terrarium Ferns — Terrarium Tribe
- Large Terrarium Plants — Terrarium Tribe
- Toxic and Non-Toxic Plant List - Cats — ASPCA Animal Poison Control Center
Pflegeangaben am 2026-09-23 mit diesen Quellen abgeglichen.
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